Tatort Altbau 17 | Umnutzung Wirtschaftsgebäude

Westhofen

Tatort Altbau 17 | Umnutzung Wirtschaftsgebäude

In vielen Dörfern stehen Wirtschaftsgebäude leer, weil immer mehr landwirtschaftliche Betriebe schließen müssen. Wie lassen sich diese Gebäude sinnvoll umnutzen, ohne dass deren Charakter verloren geht?

 

Veranstalter:
Architektenkammer Rheinland-Pfalz, Generaldirektion Kulturelles Erbe, Handwerkskammer Koblenz

Veranstaltungsort:
GUT LEBEN am Morstein
Mainzer Strasse 8-10
67593 Westhofen

www.diearchitekten.org/nc/top-menue/fuermitglieder/fortbildung/detail/19019-tatort-altbau-17-umnutzung-wirtschaftsgebaeude/

Termin:
10. April 2019 09:00 Uhr - 17:00 Uhr

 

 

 

 

 

Als dritter Teil des DBU-Projektes: Abschlusskolloquium in Hundisburg am 21.03. und 22.03. 2019

Abschlusskolloquium in Hundisburg

Entwicklung eines Weiterqualifizierungsangebots
zur Baustoffkenntnis und Anwendung von
Heißkalkmörteln an umweltgeschädigtem
Mauerwerk von historischen Bauwerken


Heiß verarbeitete Kalkmörtel sind als historische
Techniken bekannt und wurden in der Denkmalpflege
immer wieder eingesetzt. Ihnen werden eine gute
Haftung, eine leichte Expansion im Gegensatz zum
sonst für Kalkmörtel üblichen Schwinden, eine
größere Festigkeit und Salzresistenz nachgesagt.
Außerdem sollen sie bedeutend schneller ansteifen
als kalt verarbeitete Luftkalkmörtel. Damit erscheinen
sie als Alternative zu hydraulisch wirkenden Mörteln
geeignet, um besonders schwierige Aufgabenfelder
abzudecken. Die Nachteile der hydraulisch wirkenden
Mörtelsysteme wie z.B. Eintrag kritischer Kationen und
Ausbilden einer überfesten Mörtelschicht könnten
vermieden werden.


Das Forschungsprojekt wurde im April 2017 begonnen
und hatte folgende Inhalte:


• Planung und Durchführung von zwei Workshops
zur Vermittlung der Technik
• Evaluierung bestehender Restaurierungen in
Heißkalktechnik
• Forschungen zur Bestimmung charakteristischer
Eigenschaften von heiß verarbeiteten Mörteln


Im Rahmen des Kolloquiums wird ein Kalkbrand im
Schachtofen der Ziegelei durchgeführt.

 mehr Informationen zur Abschlussveranstaltung unter:

tu-dresden.de/bu/bauingenieurwesen/geotechnik/das-institut/news/abschlusskolloquium-zum-forschungsprojekt-heisskalk

 

 

 

 

 

 

 

Bundespreis für Handwerk in der Denkmalpflege 2018

Zu unserer großen Freude wurde auch 2018 ein weiterer Bauherr für sein Engagement gewürdigt. Dazu hier ein Auszug der Pressemitteilung des ZDH Berlin:

Denkmaleigentümer und Handwerker im Festsaal der Staatskanzlei geehrt

Mit dem „Bundespreis für Handwerk in der Denkmalpflege“ werden am 20. Dezember 2018 sechs Denkmaleigentümer und 41 Handwerker aus Rheinland-Pfalz ausgezeichnet. Die Festrede bei der Preisverleihung im Festsaal der Staatskanzlei in Mainz hielt Ministerpräsidentin Malu Dreyer. Der von der Deutschen Stiftung Denkmalschutz gemeinsam mit dem Zentralverband des Deutschen Handwerks gestiftete Preis wird jährlich in zwei Bundesländern an private Eigentümer verliehen, die bei der Bewahrung ihres Denkmals in Zusammenarbeit mit dem örtlichen Handwerk Herausragendes geleistet haben.

 

Wolfgang und Ursula Engelbarts-Förderpreis:

MUSEUM „LERNORT HISTORISCHER WOHNRAUM“ ST. BARBARASTRAßE 5 56414 BILKHEIM

Herbert Mai hat den langsamen Verfall des aus dem 17. Jahrhundert stammenden Wohnhauses, dem letzten Fachwerkbau eines ursprünglichen Ensembles im Ortskern in seiner Heimat in Bilkheim, nicht hinnehmen wollen. Er kaufte das Denkmal und setzte es in enger Absprache mit einem Architekten und dem Denkmalamt und unter Hinzuziehung erfahrener und hochkarätiger Handwerksbetriebe instand.

Als „Lernort Historischer Wohnraum“ stellt er das in seinen historischen Schichten freigelegte und anschaulich gemachte Denkmal insbesondere Schulklassen und anderen Interessenten zur Verfügung. Für dieses vorbildliche bürgerschaftliche Engagement bei der Weitergabe von traditionellen Lebenswelten wird Herbert Mai mit dem „Wolfgang und Ursula Engelbarts-Förderpreis für besonders hervorragende Restaurierungsleistungen an denkmalgeschützten Objekten“ ausgezeichnet.

 

Eigentümer: Herbert Mai aus Bilkheim


Architekt: André Kramm aus Limburg

 

dazu wurden die beteiligten Handwerker mit dem "Bundespreis für Handwerk in der Denkmalpflege 2018"  ausgezeichnet:

 

Zimmerer: Qubicus - Mathias Gläser Im Elbbachtal 11 56459 Härtlingen


Maler und Lackierer: Horz GmbH - Meisterbetrieb & Restaurator im Malerhandwerk Am Taubenacker 15 56459 Mähren

 

Maurer: Denk AF Mal - Fachbetrieb für Restaurierung und Altbausanierung Zinhainer Weg 60 56470 Bad Marienberg

 

 hier der link zum Sonderdruck 2018 Rheinland-Pfalz:

 

https://www.zdh.de/fileadmin/user_upload/themen/Gewerbefoerderung/kultur/Bundespreis_Denkmalpflege_2008/Sonderdruck_Rheinland-Pfalz_2018.pdf

 

2. workshop im Rahmen des Projekt HEISSKALK an der HfBK Dresden 19. – 20.03.2018

Zweiter Workshop im Rahmen des Forschungsprojektes zum Thema Heißkalk
Organisiert von der Technischen Universität Dresden
Fakultät Bauingenieurwesen, Institut für Geotechnik, Professur für Angewandte Geologie
Die Veranstaltung findet in Zusammenarbeit mit der Fachklasse Kunsttechnologie, Konservierung und Restaurierung von Wandmalerei und Architekturfarbigkeit in den Räumlichkeiten der Hochschule für Bildende Künste Dresden statt.

Das von der Deutschen Bundesstiftung Umwelt (DBU) geförderte Forschungsprojekt „Heißkalk“ wurde im April 2017 an der TU Dresden begonnen. Ziel des Projektes ist einerseits die naturwissenschaftliche Untersuchung der Heißkalktechnologie in Zusammenarbeit mit dem Institut für Diagnostik und Konservierung in Sachsen und Sachsen-Anhalt e.V. (IDK), andererseits die Wiederbelebung dieser speziellen Technologie durch mehrere Workshops, in denen interessierte Planer und Anwender geschult werden. Die praktischen Arbeiten werden von Restaurator im Handwerk A. Fenzke und Dipl.-Rest. T. Schmidt angeleitet. Beide verfügen über eine große Erfahrung in der Verarbeitung von Kalkmörteln und im Speziellen in der Heißkalktechnologie. Im Rahmen des Workshops sollen unterschiedliche Anwendungen dieser Technik vorgestellt werden. Vom Mauern mit Heißkalk (z.B. Gewölbebau) über Verfugen und Verputzen bis zur Herstellung eines Estrichs sollen die vielfältigen Möglichkeiten, aber auch Grenzen vorgeführt und diskutiert werden.

 

Sehen Sie dazu auch die folgenden link zum Projekt:

 

 

Workshop 1 in Kloster Buch/ Leisniz:

https://tu-dresden.de/bu/bauingenieurwesen/geotechnik/das-institut/news/workshop-und-anlegen-von-musterflaechen-im-forschungsprojekt-heisskalk

Workshop 2 in Dresden:

tu-dresden.de/bu/bauingenieurwesen/geotechnik/das-institut/news/Zweiter-Workshop-im-Forschungsprojekt-Heisskalk-19-20-03.2018

 

Forschungsprojekt:

https://tu-dresden.de/bu/bauingenieurwesen/geotechnik/forschung/forschungsprojekte/angewandte-geologie

 

 

 

Johannesberger Arbeitsblätter

Veröffentlichung zum Thema Heißkalk

Mit der Herausgabe der Johannesberger Arbeitsblätter verfolgt die Beratungsstelle das Ziel, erprobte Problemlösungen für die Praxis des Sanierens und der Denkmalpflege zur Verfügung zu stellen.

Zu den Inhalten der Arbeitsblätter gehören umfassende und fundierte Darstellungen und Methoden der Untersuchung, Schadensanalyse und Kartierung, die Beschreibung von Reparatur- und Sanierungstechniken sowie von historischen Handwerkstechniken.

Im Januar wurde dazu ein von mir verfasstes Arbeitsblatt zum Thema Heißkalk veröffentlicht. Eine Leseprobe finden Sie hier.

Jährlich erscheinen zwischen vier und fünf Arbeitsblätter im farbig illustrierten DIN-A4-Format. In der Regel haben sie einen Umfang von vier bis acht Seiten. Für die Ablage der Arbeitsblätter werden zwei Ringordner mit einem 10-teiligen Register angeboten.

Mit einem Abonnement sichern Sie sich die automatische, versandkostenfreie Zusendung der jährlich erscheinenden Arbeitsblätter.
Je nach Anzahl und Umfang der Neuerscheinungen liegt der Preis für das Jahresabonnement bei etwa 20 Euro. Einzelne Arbeitsblätter kosten je nach Seitenzahl zwischen 3,00 und 7,00 Euro.
Zwischen 1994 und 2001 erschienene Arbeitsblätter werden zu einem niedrigeren Preis angeboten. Die Gesamtübersicht mit den jeweiligen Preisen steht auf der Internetseite der Beratungsstelle als Download zur Verfügung. www.denkmalpflegeberatung.de

Dort finden Sie unter PUBLIKATIONEN die Arbeitsblätter und können diese bestellen.

 

 

Sanierungspreis 2016

Die Bauherrschaft des Bolberghofes in Öschingen, eine unserer ganz besonderen Baustellen (ausführliches dazu finden Sie auch unter: Dokumentationen / Objekte), hat sich für den Sanierungspreis beworben. Dabei kam das Projekt unter die ersten drei in der Kategorie Bauherr. Auch wenn wir es nicht auf den ersten Platz geschafft haben freut uns und die Bauherrschaft die Anerkennung unserer Leistung sehr und spornt uns für Weiteres an.

 

 

 

 

 

 

Tagungsreihe TATORT ALTBAU

Vortrag zu verschiedenen Themen des Altbau

Am 13.07.2016 wurde nochmals im Rahmen der Tagung TATORT ALTBAU unser Vortrag zum Thema

Reparatur als handwerkliches Tool - weniger ist (oft) mehr

vorgestellt. Diese Veranstaltung lief bereits am 20.04.2016 und war ausgebucht, sodaß der Veranstalter nun eine Wiederholungsveranstaltung ansetzte. 

Die Veranstaltung fand in der Wollfabrik Moselkern  Elztal 10 in 56254 Moselkern statt.

 

Info zu TATORT ALTBAU:

hierbei handelt es sich um eine Veranstaltungsreihe der Kooperation Generaldirektion Kulturelles Erbe, die Handwerkskammer Koblenz mit dem Zentrum für Altbausanierung und Denkmalpflege und die Architektenkammer Rheinland-Pfalz, jeweils zu unterschiedlichen Themen der Altbausanierung und Denkmalpflege.

Unter dem Motto: Aus der Praxis für die Praxis werden hier Vorträge von Architekten, Denkmalpflegern und Handwerkern für Architekten, Denkmalpfleger und Handwerker vorgestellt.

Hier praktikable und effiziente, auf Dauer substanzverträgliche und bezahlbare Lösungen zu finden, das haben sich die Generaldirektion Kulturelles Erbe, die Handwerkskammer Koblenz mit dem Zentrum für Altbausanierung und Denkmalpflege und die Architektenkammer Rheinland-Pfalz zum Ziel gesetzt. In der Tagungsreihe „Tatort Altbau“ werden substanzschonende, energetisch vorbildliche und bauphysikalisch nachhaltige best-practice Beispiele im Umgang mit historischen Gebäuden vorgestellt.

 hwk-koblenz.de/beratung/denkmalpflege/tatort-altbau.html

 

2013 wurde eine Broschüre zu dieser Tagungreihe herausgegeben:

hwk-koblenz.de/fileadmin/images/beratung/denkmalpflege/tatort_altbau.pdf

 

zu dieser Veranstaltungsreihe wurden wir schon mehrfach eingeladen, mit unseren praxisnahen und denkmalgerechten Berichten und Vorträgen unseren Teil beizutragen:

 

23.10.2008 auf der Festung Ehrenbreitstein/ Koblenz:

Der Barbarahof in Simmern- das Energetische Gesamtkonzept

20.05.2011 Marksburg in Braubach

Vortrag:   Mehr Kooperation

21.09.2011 auf der Festung Ehrenbreitstein/ Koblenz:

Vortrag:   Lehm und Lehmbaustoffe im Altbau

 nach einer Pause seit 2012 laufen seit letzem Jahr wieder Veranstaltungen. Die aktuelle ist bereits die 13. Veranstaltung.

 

 

 

 

"natürlich!" in Zinhain

Zeitzeugen vergangener Jahrhunderte - Restaurierung von Fachwerkhäusern

Moderator Axel Weiß geht in seiner SWR Sendung „natürlich!“ der Frage nach, ob und wie man Fachwerkhäuser energetisch sinnvoll sanieren kann. In unseren Seminarräumen in Zinhain lernt er die Eigenheiten der uralten Fachwerkbauweise kennen, wie man mit den traditionellen Baustoffen umgeht und welche natürlichen Baustoffe  nach wie vor für eine nachhaltig biologische Bauweise in Frage kommen.

Er besucht auch eines unserer aktuellen Restaurierungs-Projekte, ein fast 350 Jahre altes Fachwerkhaus in Bilkheim, das zukünftig als Museum, als Lern- und Erlebnisort genutzt wird. Hier geht’s zur Sendung.

 

 

Neue Workshop-Termine

Die neuen Termine für unsere Workshops 2016 stehen fest. Hier finden Sie weitere Angaben zu den einzelnen Themen.

Baustoff Lehm - Grundlagen und Aufbauseminar

Bauen mit Kalk - Grundlagen und Aufbauseminare mit dem neuen Tadelakt-Workshop

Bauen im Bestand - Grundlagen und Aufbauseminare

 

 

Neuer Baustoffladen eröffnet

...der Baustoffladen für Bewusste und Gescheite

Am 04.10.2014 haben wir unseren neuen Baustoffladen mit Verkaufsraum und Ausstellung in unserem Objekt Zinhainer Weg 60 eröffnet. An einem eigenen Internetauftritt für unseren Laden wird derzeit gearbeitet, dieser wird in Kürze folgen.
Wir bieten: Naturbaustoffe - nicht nur für denkmalgeschützte Objekte! Alles Rund zum Thema ökologische Baustoffe, Modernisieren und Restaurieren, sensible energetische Aufwertung von historischen und modernen Gebäuden. Vom klassischen Lehm über moderne Kalksysteme sowie alles zum Thema Farbe finden Sie hier viele gute Produkte zur Aufwertung Ihres Hauses.

Wir schaffen l(i)ebenswerte Räume!

 

 

Baustoffladen und Ausstellung

Zinhainer Weg 60
56470 Bad Marienberg

Für Anfragen bezüglich der angebotenen Baustoffe erreichen Sie uns unter:

 

naturbaustoffe@denk-mal-fachwerk.de

 

Öffnungszeiten:

November bis März:

jeden 1. und 3. Samstag im Monat von 10:00 bis 15:00 Uhr

von März bis Oktober haben wir aufgrund der laufenden Baustellen keine festen Öffnunszeiten eingerichtet. Bei Anfragen oder Bestellungen für unsere Baustoffe bitten wir Sie, uns telefonisch oder per mail anzufragen; ein Besuch in unseren Ausstellungsräumen ist nach Absprache möglich. Bitte geben Sie uns dazu vorab Bescheid, wir freuen uns auf Ihren Besuch.

Noch ein Hinweis:

Unsere neue Telefonnummer lautet 0 26 61 / 98 47 540