Einladung zum dritten Heißkalk-Workshop in Hundisburg am 27. und 28. September 2019

Dritter Workshop „Heißkalk“ in der Ziegelei Hundisburg am 27. – 28.09.2019

Das von der Deutschen Bundesstiftung Umwelt (DBU) geförderte Forschungsprojekt mit dem Titel „Entwicklung eines Weiterqualifizierungsangebots zur Baustoffkenntnis und Anwendung von  Heißkalkmörteln an umweltgeschädigtem Mauerwerk von historischen Bauwerken“ wurde im April 2017 an der TU Dresden, Institut für Geotechnik, Fachbereich Angewandte Geologie, begonnen und endet im Juni 2019. Ziel des Projektes war einerseits die naturwissenschaftliche Untersuchung der Heißkalktechnik in Zusammenarbeit mit dem Institut für Diagnostik und Konservierung in Sachsen und
Sachsen-Anhalt e.V. (IDK, Dipl.-Min. M. Zötzl), andererseits die Wiederbelebung dieser speziellen Technik durch zwei Workshops, in denen interessierte Planer und Anwender geschult wurden. Die praktischen Arbeiten wurden von Restaurator im Handwerk A. Fenzke und Dipl.-Rest. T. Schmidt angeleitet. Beide verfügen über eine große Erfahrung in der Verarbeitung von Kalkmörteln und im Speziellen in der Heißkalktechnologie. Diese Workshops sollen auch nach Projektende weitergeführt und in ihrem Rahmen unterschiedliche Anwendungen dieser Technik vorgestellt werden. Vom Mauern mit Heißkalk (z.B. Gewölbebau) über Verfugen und Verputzen bis zur Verwendung von Heißkalktünchen sollen die vielfältigen Möglichkeiten, aber auch Grenzen vorgeführt und diskutiert werden. Die Workshops sind ausdrücklich darauf ausgelegt, selber zu üben und Erfahrungen mit Heißkalkmörteln und -Tünchen zu sammeln.
Neben den technischen Aspekten wurden zudem die sicherheitsrechtlichen Bestimmungen und Belange des Arbeitsschutzes beleuchtet und bisherige Ergebnisse des Projektes vorgestellt.

 

 

 

Als dritter Teil des DBU-Projektes: Abschlusskolloquium in Hundisburg am 21.03. und 22.03. 2019

Abschlusskolloquium in Hundisburg

Entwicklung eines Weiterqualifizierungsangebots
zur Baustoffkenntnis und Anwendung von
Heißkalkmörteln an umweltgeschädigtem
Mauerwerk von historischen Bauwerken


Heiß verarbeitete Kalkmörtel sind als historische
Techniken bekannt und wurden in der Denkmalpflege
immer wieder eingesetzt. Ihnen werden eine gute
Haftung, eine leichte Expansion im Gegensatz zum
sonst für Kalkmörtel üblichen Schwinden, eine
größere Festigkeit und Salzresistenz nachgesagt.
Außerdem sollen sie bedeutend schneller ansteifen
als kalt verarbeitete Luftkalkmörtel. Damit erscheinen
sie als Alternative zu hydraulisch wirkenden Mörteln
geeignet, um besonders schwierige Aufgabenfelder
abzudecken. Die Nachteile der hydraulisch wirkenden
Mörtelsysteme wie z.B. Eintrag kritischer Kationen und
Ausbilden einer überfesten Mörtelschicht könnten
vermieden werden.


Das Forschungsprojekt wurde im April 2017 begonnen
und hatte folgende Inhalte:


• Planung und Durchführung von zwei Workshops
zur Vermittlung der Technik
• Evaluierung bestehender Restaurierungen in
Heißkalktechnik
• Forschungen zur Bestimmung charakteristischer
Eigenschaften von heiß verarbeiteten Mörteln


Im Rahmen des Kolloquiums wird ein Kalkbrand im
Schachtofen der Ziegelei durchgeführt.

 

 mehr Information zur Abschlussveransteltung unter:

 

tu-dresden.de/bu/bauingenieurwesen/geotechnik/das-institut/news/abschlusskolloquium-zum-forschungsprojekt-heisskalk

 

 

 

 

 

2. workshop im Rahmen des Projekt HEISSKALK an der HfBK Dresden 19. – 20.03.2018

Zweiter Workshop im Rahmen des Forschungsprojektes zum Thema Heißkalk
Organisiert von der Technischen Universität Dresden
Fakultät Bauingenieurwesen, Institut für Geotechnik, Professur für Angewandte Geologie
Die Veranstaltung findet in Zusammenarbeit mit der Fachklasse Kunsttechnologie, Konservierung und Restaurierung von Wandmalerei und Architekturfarbigkeit in den Räumlichkeiten der Hochschule für Bildende Künste Dresden statt.

Das von der Deutschen Bundesstiftung Umwelt (DBU) geförderte Forschungsprojekt „Heißkalk“ wurde im April 2017 an der TU Dresden begonnen. Ziel des Projektes ist einerseits die naturwissenschaftliche Untersuchung der Heißkalktechnologie in Zusammenarbeit mit dem Institut für Diagnostik und Konservierung in Sachsen und Sachsen-Anhalt e.V. (IDK), andererseits die Wiederbelebung dieser speziellen Technologie durch mehrere Workshops, in denen interessierte Planer und Anwender geschult werden. Die praktischen Arbeiten werden von Restaurator im Handwerk A. Fenzke und Dipl.-Rest. T. Schmidt angeleitet. Beide verfügen über eine große Erfahrung in der Verarbeitung von Kalkmörteln und im Speziellen in der Heißkalktechnologie. Im Rahmen des Workshops sollen unterschiedliche Anwendungen dieser Technik vorgestellt werden. Vom Mauern mit Heißkalk (z.B. Gewölbebau) über Verfugen und Verputzen bis zur Herstellung eines Estrichs sollen die vielfältigen Möglichkeiten, aber auch Grenzen vorgeführt und diskutiert werden.

Sehen Sie dazu auch die folgenden link zum Projekt:

Workshop 1 in Kloster Buch/ Leisniz:

https://tu-dresden.de/bu/bauingenieurwesen/geotechnik/das-institut/news/workshop-und-anlegen-von-musterflaechen-im-forschungsprojekt-heisskalk

Workshop 2 in Dresden:

tu-dresden.de/bu/bauingenieurwesen/geotechnik/das-institut/news/Zweiter-Workshop-im-Forschungsprojekt-Heisskalk-19-20-03.2018

 


Forschungsprojekt:

https://tu-dresden.de/bu/bauingenieurwesen/geotechnik/forschung/forschungsprojekte/angewandte-geologie

 

 

 

Seminar Putze und Putzflächengestaltung auf Schloss Raesfeld

Wie schon in den vergangenen Jahrren freue ich mich, auf Schloss Raesfeld in einem 3-Tages-Seminar mit Praxisteil meine Erfahrungen zum Thema Kalk und Putze weitergeben zu dürfen:

 

Kalk wurde im Bauwesen über Jahrhunderte für die Herstellung von Mörtel und Putzen genutzt, mittlerweile jedoch durch “moderne“ Mörtel fast vollständig verdrängt. Das Wissen über die Eigenschaften, Herstellung und Verarbeitung von Kalkmörteln ist deshalb fast verloren gegangen.

Das Seminar “Putze und Putzflächengestaltung“ soll diese Lücke schließen. Hier erfahren Sie alles über historische Kalkputze. Alexander Fenzke, Meister und Restaurator im Maurerhandwerk, erläutert Ihnen wie Sie Sumpfkalkmörtel, Heißkalkmörtel und trocken gelöschten Kalkmörtel herstellen und verarbeiten. Anhand von vielen Praxisbeispielen erfahren Sie, wie Sie die Mörtel bei der Restaurierung oder Modernisierung im Denkmal und Altbau anwenden können.

Im Praxisteil des Seminars stellen Sie die Kalkmörtel auf dem Bauhof von Schloss Raesfeld selbst her und erproben die Verarbeitung. Hierbei lernen Sie verschiedene historische Techniken für Außen- und Innenputze kennen. Sie erfahren, mit welchen Werkzeugen Sie z.B. einen Besenputz oder Quaderputz herstellen und führen die Putze in verschiedenen Techniken unter fachkundiger Anleitung selbst aus.

Seminarthemen:

  • Geschichtlicher Hintergrund der Mörtel und Putze
  • Klassifizierung und Eigenschaften
  • Historische Putzarten und Rezepturen
  • Grundlagen: Kalk

    • Kalkarten und Eigenschaften
        Luftkalke, Wasserkalke, hydraulische Kalke
    • Kalkherstellung früher und heute

  • Heißkalkmörtel

    • Zusammensetzung und Eigenschaften
    • Heißkalkmörtel im historischen Kontext
    • Herstellung und Verarbeitung

  • Trockengelöschter Kalkmörtel

    • Eigenschaften
    • Herstellungsverfahren:
        Löschen ohne Zuschlagstoffe, Löschen im Sandbett

  • Anwendungsbereiche und Verarbeitung von Kalkputzen
  • Werkzeuge für die Herstellung und Verarbeitung
  • Putz- und Oberflächentechniken bei Innen- und Außenputzen, u.a.:

    • Scraffito
    • Quaderputz
    • Besenputz
    • Rapp- und Spritzputze
    • pietra rasa

TATORT ALTBAU - Vortrag zum Thema Reparatur

Am 13.07.2016 werde ich nochmals mit meinem Kollegen Mathias Gläser im Rahmen der Tagung TATORT ALTBAU unseren Vortrag zum Thema

Reparatur als handwerkliches Tool - weniger ist (oft) mehr

vorstellen. Diese Veranstaltung lief bereits am 20.04.2016 und war ausgebucht, sodaß der Veranstalter nun eine Wiederholungsveranstaltung ansetzt.  Alle Interessierten sind auch hier wieder herzlich eingeladen!

Die Veranstaltung findet ab 9:00 Uhr in der Wollfabrik Moselkern  Elztal 10 in 56254 Moselkern statt, unser Vortrag beginnt ab ca. 13:15 Uhr

Parkmöglichkeit auf dem Gelände 

hwk-koblenz.de

 

 

Vortragsveranstaltung zum Tag des offenen Denkmal 2015

Vortrag: denkmalgerechte Maßnahmen zum Erhalt des Gebäudebestandes

Anlässlich seines 10-jährigen Firmenjubiläums veranstaltet unser Kollege Joachim Blessing, Schreinermeister und Restaurator im Schreinerhandwerk zum Tag des offenen Denkmal 2015 eine Vortragsreihe zum Thema Denkmalpflege.

Zu diesem Anlass werde ich dort Vorträge gemeinsam mit meinen Kollegen anhand von Praxisbeispielen zum denkmalgerechten Umgang am und im Gebäudebestand halten.

Termin: 13. September 2015

 

Ansprechpartner:

Joachim Blessing

Tel. 0711 - 5 50 95 64

Mail jblessing@restaurator-blessing.de

 
parallel dazu ist auch unsere derzeitige Baustelle,

das Dorfmuseum in Bilkheim

Museumshaus Lernort Historischer Wohnraum

St.-Barbara-Straße 5, 56414 Bilkheim
geöffnet und die Kollegen freuen sich auf Ihren Besuch!

Öffnungszeiten am 13. September 2015

10 - 17 Uhr (sonst auf Anfrage geöffnet)
Führungen nach Bedarf durch Herrn Mai, Herrn Gläser und Herrn Kramm

Kontakt

Herbert Mai, Verein zur Förderung der Denkmalpflege und des Dorfcharakters in Bilkheim,
Tel.: 0173 6998877, E-Mail: h.mai@gmx.net

Hier geht´s zur Homepage des Vereins.

 

 

Seminar für Energieberater für Baudenkmale - HWK Koblenz

Renaissance der Kalktechnik -

Anwendung in der modernen Bauphysik

Praxisseminar zum Thema historische Kalkmörtel

am 17. und 18.06.2015

Veranstaltungsort:

Zentrum für Restaurierung und Denkmalpflege

Schlossweg 6

55756 Herrstein.

Ansprechpartnerin:

Frau Dr. Constanze Küsel

Tel: 06785-9731-761

zrd@hwk-koblenz.de

 

 

Kalkseminar in Ahmstorf - Praxisworkshop bauwerk

Historische Kalkmörtel und -putze

Seminar und Praxisworkshop zum Thema Trockengelöschte und Heißkalkmörtel

Termin: 16.April 2015 von 9:00 Uhr bis 17:00 Uhr

Veranstaltungsort:

38368 Ahmstorf

Dorfstrasse 23 (Theorieteil "im Schützenhaus")

Ansprechpartner:

Sven Jastschemski / Fa. bauwerk GbR.

Tel: 05365-7349

E-Mail: bauwerk-baut@t-online.de